Symbolische Schlüsselübergabe im Haus Elisabeth

Nach insgesamt zwei Jahren Planungs- und Bauzeit konnten wir die teilweise aufwendigen Umbauarbeiten des ehemaligen Rathauses in Treis-Karden abschließen. In dem ehemaligen Verwaltungsgebäude wurden 12 Wohneinheiten zur stationären Betreuung sowie zwei Appartements errichtet. Dazu wurden nicht nur die Elektrotechnik sowie die Heizungsanlage erneuert, sondern auch den Anforderungen an den Brandschutz musste Rechnung getragen werden. Die besondere Herausforderung war es das Gebäude, für seine Nutzer, über alle Geschosse barrierefrei zu erschließen und mit geräumigen behindertengerechten Bädern auszustatten.
Bei der feierlichen Einweihung des Hauses Elisabeth in Treis, vergangenen Freitag, fand die helle und freundliche Ausstattung der Räume ebenso wie die Raumaufteilung großen Anklang.
Christiane Lehnert, Gesamtleiterin der Ambulanten Dienste „Vor Ort“, bedankte sich bei allen am Projekt beteiligten und beschrieb das Haus Elisabeth als eine Chance für alle Bewohner in Treis.
Mit ein bisschen Wehmut, aber auch mit Freunde blickte Landrat Manfred Schnur auf sein ehemaliges Dienstgebäude „Das Haus Elisabeth mitten in Treis ist eine Bereicherung für die Ortsgemeinde, Inklusion bedeutet hier wirklich – am Leben teilhaben.“, so Schnur.
Herr Zimmer, projektleitender Architekt der Umbaumaßnahme, dankte explizit allen Fachplanern, Mitarbeitern und ausführenden Firmen, die zusammen als ein Team diese Herausforderung meisterten.
Anschließend durften die bereits mit Spannung wartenden Bewohner, Betreuer, Nachbarn, Mitarbeiter und weitere geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft, die sich schon im Vorfeld dicht gedrängt im Treppenhaus warteten, bei Kaffee und Kuchen selbst einen Eindruck vom neuen Zuhause der künftigen Bewohner machen.